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19.05.2026

Issue der Woche: Preisdruck im Regal – Inflation zum Anbeißen…?!

Die Stimmung ist angespannt: Steigende Preiserwartungen treffen auf preissensible Verbraucher. Für Hersteller und Handel kommt es damit umso mehr darauf an, Preisentwicklung, Transparenz und Verbrauchervertrauen mit Augenmaß zu steuern. Gerade in volatilen Phasen werden unternehmerische Verantwortung und nachvollziehbare Kommunikation besonders aufmerksam beobachtet.

Das Statistische Bundesamt hat für April 2026 mit 2,9 Prozent die höchste Inflationsrate seit Januar 2024 gemeldet. Lebensmittel verteuerten sich dabei moderat um 1,2 Prozent. Preisaufschläge zeigten sich insbesondere bei Süßwaren, Fleisch und Eiern, während Speisefette und Kartoffeln günstiger wurden. Gleichzeitig berichten viele Haushalte, beim Einkauf weniger für ihr Geld zu erhalten als noch im Vorjahr. Hinzu kommt, dass die derzeit medial diskutierten möglichen Preissteigerungen bei Lebensmitteln das Konsumverhalten bereits beeinflussen.

Mit Verweis auf die Folgen des Irankrieges haben einige Hersteller bereits Preiserhöhungen im niedrigen bis knapp zweistelligen Prozentbereich angekündigt. Hintergrund seien steigende Energiepreise, die Produktions- und Transportkosten deutlich erhöhen. Besonders mittelständische Unternehmen würden dadurch zunehmend unter Druck geraten. Preissteigerungen werden vor allem bei Obst und Gemüse, gekühlten Produkten sowie Frischfisch erwartet.

Andere Hersteller versuchen hingegen zunächst, zusätzliche Preiserhöhungen abzufedern und „Preissprünge nicht ungebremst“ an Verbraucher weiterzugeben. Insbesondere Handelsmarken sowie sogenannte Premium-Handelsmarken würden aktuell zudem davon profitieren, dass viele Verbraucher angesichts steigender Preise gezielt auf günstigere Alternativen zu klassischen Markenprodukten ausweichen. Branchenexperten weisen zudem darauf hin, dass wirtschaftlicher Druck häufig auch ein Treiber für notwendigen strukturellen Wandel sei.

Issue-Risk-Monitoring

Bei unerwarteten Ereignissen, negativen Themen und kritischen Anfragen von Stakeholdern, wie NGOs, Medien und Verbrauchern helfen wir Ihnen, komplexe Sachverhalte einzuschätzen, potenzielle Risiken zu bewerten und die Kommunikation angemessen zu gestalten.

Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.

  • Welche Risikothemen betreffen Ihr Unternehmen wirklich?
  • Welche Anspruchsgruppen stehen dahinter, mit welchem Ziel?
  • Welche Maßnahmen sind angemessen und lassen sich umsetzen?
  • Wie sollte eine Kommunikation strategisch, konzeptionell erfolgen?
     

Ansprechpartnerin
Lena Meinders
Geschäftsführerin
Telefon:  + 49 (0)228 98 57 0
lena.meinders(at)afc.net