Hohe Kosten und verschärfter Wettbewerb setzen derzeit große Teile der deutschen Lebensmittelwirtschaft unter Druck. Für Hersteller rückt damit die Frage in den Vordergrund, wie Exportstrategien und Kostenstrukturen so ausgerichtet werden können, dass sie auch in einem schwierigen Umfeld tragfähig bleiben. Standortbedingungen, handelspolitische Risiken und die Balance zwischen Binnenmarkt und Auslandsgeschäft werden damit zu zentralen Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit.
Das Exportgeschäft der deutschen Süßwarenindustrie zeigt sich laut BDSI-Konjunkturumfrage deutlich abgeschwächt. Der Export sank 2025 um rund 140.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig melden 45 % der Unternehmen eine verschlechterte Ertragslage und 42 % rückläufige Absatzmengen. Als wesentliche Ursachen werden steigende Personal-, Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten, sowie zunehmender internationaler Wettbewerb genannt.
Es brauche verlässlichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, um Produktion und Arbeitsplätze sowie die Wertschöpfung in Deutschland zu sichern. Neben den hohen Kosten würden auch die zunehmende Bürokratie und handelspolitische Unsicherheiten Investitionen und Planungssicherheit negativ beeinflussen.
Die aktuellen Belastungen würden jedoch zahlreiche Branchen betreffen. Auch die jüngste DIHK-Konjunkturumfrage verweise auf steigende Kosten, wirtschaftliche Unsicherheiten und eine insgesamt eingetrübte Geschäftserwartung in weiten Teilen der deutschen Wirtschaft. Zum Thema Absatz zeigt sich ein uneinheitliches Bild. So seien in der Spirituosenbranche die Ausfuhren zuletzt gestiegen, während vor allem die schwache Inlandsnachfrage als Herausforderung genannt werde.
Issue-Risk-Monitoring
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Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.
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