AFC Logo
Veranstaltungen
Mo, 13. Sep 2010



Do, 10. Juni 2010



Di, 11. Mai 2010



Mo, 3. Mai 2010



Do, 22. April 2010



Mi, 17. März 2010

Neue
Veröffentlichung
Presse & Publikationen :: Nachricht


Druckversion anzeigen
Mi, 1. Juli 2009
Werben für Agro-Parks, Projektpräsentation am Niederrhein stößt auf positive Resonanz

Die Kreis-WfG hatte eingeladen: In der Konzentration von Gewächshausflächen sehen die Gutachter die Chance für den Gartenbau am Niederrhein. Ihre Überlegungen stießen im Gocher Kastell auf positive Resonanz.

Am Ende der Diskussion erhob sich ein Zuhörer aus St. Hubert. "Ich bin hoch erfreut, wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Georg Hanka über das, was die Gutachter auf Einladung der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve (WfG) im Gocher Kastell zum "Masterplan Agro-Park/Gartenbaugebiet" für den Kreis Kleve vorgestellt hatten, moderiert vom Düsseldorfer RP-Ressortchef Ulli Tückmantel. Der Gast aus dem Kreis Viersen bedauerte nur, dass dieses Agrobusiness-Projekt nicht vor zehn bis 15 Jahren auf den Weg gebracht worden sei.

Platz genug

Um die Wettbewerbsfähigkeit des niederrheinischen Gartenbaus zu verbessern, empfehlen die Gutachter drei Agro-Parks im Kreis Kleve mit jeweils 50 Hektar Fläche, durch die in 15 Jahren bis zu 1000 neue Arbeitsplätze entstehen (die RP berichtete). Platz genug wäre zwischen Emmerich und Wachtendonk. 16 Standorte haben die Experten unter die Lupe genommen. Als geeignet übrig geblieben sind acht Flächen bei Reichswalde (insgesamt 512 Hektar), bei Nierswalde (458 Hektar), in Holthuisenbosch bei Kleve (350 Hektar), in Wemb (215 Hektar), bei Lüllingen (640 Hektar), in Walbeck-Schmalkuhl (252 Hektar), in Auwel-Holt/Vorst (1348 Hektar) und in Hetzert/Boekholt (517 Hektar). "Diese Flächen müssten von der Landesplanung her genehmigungsfähig sein", berichtete der Projektleiter Dr. Christoph Kliebisch (AFC Management Consulting AG).

Eine Mindestgröße der Agro-Parks von 50 Hektar netto ist schon wegen der Energieversorgung notwendig. Als Basisheizung für die Gewächshäuser soll laut Martin Looije vom Gutachterteam Geothermie (Erdwärme) genutzt werden. Das sei eine alte Technik, die in den Niederlanden und Ungarn genutzt werde, erklärte der Fachmann aus den Niederlanden. Synergie-Effekte sieht er für die Gartenbaubetriebe nicht nur bei der Wärmeversorgung, sondern auch beim Nutzen des Gießwassers.

Möglichst umweltverträglich

Die für die Konkurrenzfähigkeit künftig nötige Mindesgröße für Einzelbetriebe geben die Gutachter mit zehn bis zwölf Hektar netto an. "Am Niederrhein gibt es ein gutes Potenzial, um unter Glas zu wachsen", erklärte Gutachterin Alexandra Landsberg. Die Konzentrationszonen für Gewächshäuser sollten nach und nach entwickelt und möglichst umweltverträglich realisiert werden. Wünschenswert sei, wenn auch Betriebe im Umfeld der Agro-Parks profitierten. Neben der Sicherung der Arbeitsplätze geht die Prognose von 833 neuen Jobs in den Agro-Parks in 15 Jahren sowie 167 indirekten Arbeitsplätzen in der Region zusätzlich aus.

"Alle Betriebe in der Region profitieren, es gibt keine Verdrängung", warb Dr. Marianne Altmann, die vierte Vertreterin des Gutachterteams, für die Agro-Parks. Große und kleine Gärtnereien wüchsen. Die "Großen" konzentrierten sich dabei auf Standardware, die "Kleinen" spezialisierten sich und lieferten Nischenprodukte. Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, blickt optimistisch nach vorne: "Wir haben einen Schritt getan, auch künftig vernünftige Rahmenbedingungen zu haben."
 
Rheinische Post
 
Zum gleichen Thema sendete Radio Antenne Niederrhein einen Beitrag.
 


<< Index Seite

AFC Management Consulting AG
Dottendorfer Str. 82, D-53129 Bonn, Germany
Telefon: +49-228-98579-0, Fax: +49-228-98579-79
email: info@afc.net,   Wegbeschreibung
Nachrichten
Do, 25. Feb 2010



Do, 18. Feb 2010



Mi, 10. Feb 2010



Do, 4. Feb 2010



Mi, 3. Feb 2010



Di, 19. Jan 2010

Stellenangebote




© AFC Consulting Group